Mobiles Ressourcenmanagement als Diebstahlschutz für Baumaschinen.

Mobiles Ressourcenmanagement als Diebstahlschutz für Baumaschinen.

Unsere Wirtschaft legt langsam wieder zu, niedrige Zinsen befördern Investitionen in Maschinen und Immobilien. Die Branche Bau wächst und besonders profitieren unsere Ausrüster, denn der Verkauf von Baufahrzeugen, Baustellengeräten boomt, wie die Rekordnachfrage auf der Baumaschinenmesse bauma im April letzten Jahr zeigt. Doch diese Entwicklung hat auch Schattenseiten: Neuwertige, modern ausgestattete Fahrzeuge und Maschinen sind auch sehr bei Kriminellen angesagt.
Denn in den dunklen Gassen der Bauwirtschaft ist die Nachfrage genauso hoch – und nicht nur in Österreich, sondern in fast ganz Europa.

Vergangenen März wurde in Österreich ein Mann zu 10 Monaten zwar nur bedingt aber er wurde verurteilt. Denn er wurde erwischt als er ein E-Bike stahl, die Hausdurchsuchung brachte neben zahlreichen Fahrrädern auch über 100 gestohlene Werkzeuge zutage. Gefragt sind besonders Bagger, mit den man leicht Zäune oder andere Hindernisse die Baustellen schützen sollen aus dem Weg räumen. Die Diebe scheuen sich auch nicht tagsüber ihr Geschäft zu verrichten und klauen die Fahrzeuge in Bauarbeiter Kluft mit der Aussage: Auf einer anderen Baustelle werde das Gerät dringend gebraucht.
Nach verrichteter Tat wird das Diebesgut schnell an die Grenze gebracht und von dort ins Ausland weiter verkauft.

Derzeitige Sicherungsmaßnamen reichen oft nicht aus!

Derzeit raten Verbände und Sicherheitsbehörden zu Zugangskontrollen, stabiler Zäune, Wachschutz und Videoanlagen. Maschinenpässe, Eigentümer Kennzeichnungen und Radkrallen schrecken zusätzlich ab. Diese Maßnahmen helfen leider nur bedingt. Als ergänzende Maßnahme sind RFID-Chips und GPS Tracker gedacht für ein mobiles Ressourcenmanagement. Sobald Maschinen unbefugt bewegt werden können diese Alarm auslösen per Mail oder SMS.
Es gibt auch Einstellungsmöglichkeiten wie das der Alarm erst bei verlassen eines bestimmten Areals ausgelöst wird.

Diese Funktion wird als Geofencing bezeichnet und stellt auf Baustellen einen virtuellen Baustellenzaun dar.
Bei bestimmten Modellen bleibt das Gerät auch nur innerhalb dieses virtuellen Baustellenzauns betriebsbereit. GPS sollte auf jeden Fall intrigiert sein, um die Ortung des Baustellengerätes zu ermöglichen, was bei späteren Ermittlungen durch die Polizei sehr hilfreich sein kann, außerdem können damit auch im laufenden Betrieb zusätzliche Funktionen zur Einsatzplanung, -abrechnung und Wartung genutzt werden.

Bei den Einsatz von GPS Trackern bieten viele Hersteller, zum Teil auch serienmäßig verbaut, in Ihren Baumaschinen an, teilweise auch als Zusatz-Option als Nachrüstsystem für ältere Modelle. Das Problem an der Sache ist das jeder Hersteller ein eigenes System nutzt.

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